3 Millionen Kundendaten offen im Netz – Fall Buchbinder
In ihrer neuesten Ausgabe berichtet die c‘t über den Datenschutzvorfall der Firma Buchbinder.
Das Backup eines der größten Autovermieter Deutschlands wurde auf ein NAS gespielt. Hier war, durch eine fehlerhafte Konfiguration, der Port 995 offen. Die einfache Eingabe der Domain und des Ports erlaubte es, die Backup-Daten von jedem Browser aus herunterzuladen. Da diese nicht verschlüsselt waren, war auch ein Zugriff auf die Buchbinder-SQL-Datenbank mit allen Kundendaten (darunter viele sensible Daten) möglich.
Backups auf externe Server oder NAS-Geräte sollten immer durch die IT abgesichert werden. Eine Konfiguration der Router-Firewall ist unerlässlich. Ebenso dürfen Datenbanken nicht allgemein zugänglich sein, sondern müssen durch Passwörter gesichert werden. Ein Backup sollte in jedem Fall verschlüsselt abgelegt sein.
Im Fall Buchbinder ermittelt die zuständige Landesdatenschutzbehörde.
Weitere News
Regelungen im TTDSG zu Cookie-Bannern
Das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz enthält Regelungen zu Cookie-Bannern. Welche das sind, und inwiefern es neue Regelungen sind, wird hier erörtert.
Maßnahmen gegen die Java-Sicherheitslücke „Log4Shell“
Wer oder was ist betroffen? Die Sicherheitslücke besteht bei der Java-Protokollierungsbibliothek...
Das Datenschutz-Jahr 2021 von ap-datenschutz
Ein Jahresrückblick des Jahres 2021 über unsere erschienenen Artikel im Journal sowie ein kleiner Ausblick auf das Datenschutzjahr 2022.